Vor der Entscheidung für den Kauf eines Gebrauchtfahrzeuges sollten einige wichtige Regeln beachtet werden, um nicht am Ende eine böse Überraschung zu erleben. Ist die Entscheidung schon für einen bestimmten Fahrzeugtyp gefallen, sollten mehrere Verkaufsanzeigen über denselben Typ miteinander verglichen werden. Dabei stellt sich schnell heraus, dass es zwischen Autos ähnlicher Baujahre, Laufleistungen und Ausstattungsmerkmale teilweise große Preisunterschiede gibt. Besonders leicht ist der Angebotsvergleich in den Internet-Autobörsen, die eine sehr große Anzahl an Verkaufsanzeigen enthalten.
Unter Umständen kann es sich sogar lohnen, ein Auto in weiterer Entfernung zu besichtigen, weil der Preisunterschied die Fahrtkosten gut ausgleicht. Vor der Reise ist es ratsam, einige Dinge schon einmal telefonisch zu klären. Fragen nach der Anzahl der Vorbesitzer, nach der Einhaltung von Inspektionsintervallen, dem Allgemeinzustand und den letzten durchgeführten Reparaturen müssen nicht erst vor Ort gestellt werden. Anhand der Laufleistung ist schon erkennbar, welche grundlegenden Reparaturen beizeiten fällig werden. Wurden diese in jüngerer Zeit bereits vorgenommen und es liegen Belege darüber vor, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass kurz nach dem Kauf größere Reparaturen anfallen, schon geringer. Es sollte immer auch danach gefragt werden, ob alle Fahrzeugdokumente vollständig vorhanden sind. Dazu zählen neben den Zulassungsbescheinigungen Teil I und II auch die Bescheinigungen über die letzte Haupt- und Abgasuntersuchung.
Bei der Besichtigung müssen alle technischen Einrichtungen genauer unter die Lupe genommen und es darf keinesfalls auf eine Probefahrt verzichtet werden. Vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages sollten auch die Fahrzeugdokumente auf Echtheit überprüft werden. Dazu gehört auch die Überprüfung der Übereinstimmung der Fahrzeugidentnummer am Auto mit der in den Dokumenten.
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