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Mini-Wagen aus Japan

Bisher galt ein Auto als Kleinwagen, wenn er eine Länge von vier Meter nicht erreicht hatte. Die japanische Autoindustrie setzt jetzt jedoch völlig neue Maßstäbe. Ein Beispiel dafür ist der Winzling Nissan Otti, der zu den so genannten Kei-Cars gehört.

Den Anfang dieser Kleinst-Kleinwagen machen nach dem Krieg die BMW Isetta und der Messerschnitt Kabinenroller. Doch mit dem Boom der Wirtschaft wurden auch die Autos wieder größer. Auch Japan begann die Winzlinge zu bauen, doch anders als in Deutschland wurden sie in Japan einfach weiter und weiter produziert.

Dies ist auch nicht verwunderlich, denn die Kosten für ein Kei-Car liegen weit unter dem Durchschnitt. Dies betrifft nicht nur die Kosten für die Anschaffung. Auch der Unterhalt ist um einiges geringer als für den normalen Kleinwagen. Auch steuerlich bieten die Kei-Cars einen Vorteil und das nun schon seit 60 Jahren.

Die Maße dieser kleinen Flitzer sind recht überschaubar. Mit einer Breite von 1,48 m und einer Länge von 3,40 m passen sie selbst in die kleinste Parklücke. Der Hubraum darf bis zu 660 Kubikzentimeter betragen, um noch die steuerlichen Vorteile abgreifen zu können.

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