Der ADAC testete im Oktober insgesamt zehn Kindersitze, die für fünf verschiedene Gewichtsklassen geeignet sind. Auf dem ersten Platz landete der Brio Primo+Base Isofix mit seiner Isofix-Verankerung. Durch dieses Feature lässt er sich nämlich blitzschnell und vor allem sicher im Fahrzeug montieren. Dieser Sitz ist auch der einzige, der in der Einzelwertung „Seitenaufprall“ ein „sehr gut“ erreichen konnte.
Am schlechtesten schlossen die Kindersitze I’Coo C-Care Plus und Chicco Neptun ab. Denn sie konnten in der Gesamtwertung nur ein „mangelhaft“ erreichen. Bei den Sitzen HTS Besafe iZi Combi X2 und Britax Multi-Tech reichte es durch den komplizierten Einbau ins Fahrzeug nur für ein „ausreichend“.
Bei den Tests orientieren sich dir Prüfer vor allem an den Maßstäben realer Unfälle. So wird auch dem Seitenaufprall ein hohes Interesse geschenkt. Die Crashs werden mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h durchgeführt, um die Euro-NCAP-Norm noch zu überschreiten. Leider schlossen bei diesem Test viele Kindersitze nur mit einem „ausreichend“ ab.
Foto: © Albrecht E. Arnold / PIXELIO
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By Jakob
October 23, 2009
Vor der Entscheidung für den Kauf eines Gebrauchtfahrzeuges sollten einige wichtige Regeln beachtet werden, um nicht am Ende eine böse Überraschung zu erleben. Ist die Entscheidung schon für einen bestimmten Fahrzeugtyp gefallen, sollten mehrere Verkaufsanzeigen über denselben Typ miteinander verglichen werden. Dabei stellt sich schnell heraus, dass es zwischen Autos ähnlicher Baujahre, Laufleistungen und Ausstattungsmerkmale teilweise große Preisunterschiede gibt. Besonders leicht ist der Angebotsvergleich in den Internet-Autobörsen, die eine sehr große Anzahl an Verkaufsanzeigen enthalten.
Unter Umständen kann es sich sogar lohnen, ein Auto in weiterer Entfernung zu besichtigen, weil der Preisunterschied die Fahrtkosten gut ausgleicht. Vor der Reise ist es ratsam, einige Dinge schon einmal telefonisch zu klären. Fragen nach der Anzahl der Vorbesitzer, nach der Einhaltung von Inspektionsintervallen, dem Allgemeinzustand und den letzten durchgeführten Reparaturen müssen nicht erst vor Ort gestellt werden. Anhand der Laufleistung ist schon erkennbar, welche grundlegenden Reparaturen beizeiten fällig werden. Wurden diese in jüngerer Zeit bereits vorgenommen und es liegen Belege darüber vor, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass kurz nach dem Kauf größere Reparaturen anfallen, schon geringer. Es sollte immer auch danach gefragt werden, ob alle Fahrzeugdokumente vollständig vorhanden sind. Dazu zählen neben den Zulassungsbescheinigungen Teil I und II auch die Bescheinigungen über die letzte Haupt- und Abgasuntersuchung.
Bei der Besichtigung müssen alle technischen Einrichtungen genauer unter die Lupe genommen und es darf keinesfalls auf eine Probefahrt verzichtet werden. Vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages sollten auch die Fahrzeugdokumente auf Echtheit überprüft werden. Dazu gehört auch die Überprüfung der Übereinstimmung der Fahrzeugidentnummer am Auto mit der in den Dokumenten.
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Eine Alternative zum Kauf eines Neuwagens beim heimischen Vertragshändler stellt die Entscheidung für ein EU-Auto dar. Aber was ist eigentlich ein EU-Auto? Dabei handelt es sich um Autos insbesondere deutscher Fabrikate, die zum Verkauf ins europäische Ausland exportiert wurden. Da in anderen EU-Staaten teilweise andere Mehrwertsteuersätze gelten oder Autos mit zusätzlichen Steuern belegt werden, wie zum Beispiel einer Luxussteuer in Dänemark, müssen die Netto-Verkaufspreise entsprechend niedriger veranschlagt werden, um deutsche Fahrzeuge in diesen Ländern überhaupt für den Kauf attraktiv zu gestalten.
Ein anderer Grund können niedrige Verkaufspreise inländischer Produktionen sein, wie zum Beispiel in Frankreich, wo Fahrzeuge der Marken Peugeot, Renault oder Citroen zu günstigeren Preisen angeboten werden, als die deutschen Marken VW, Opel oder Ford am deutschen Markt. Für den französischen Markt wird also bei den deutschen Herstellern eine andere Preispolitik betrieben. Um auf den Märkten in Dänemark, Frankreich und auch anderen EU-Staaten eine Verkaufschance zu haben, werden die deutschen Fabrikate dort zu einem Preis angeboten, der bis zu 30 Prozent unter dem in Deutschland liegt. Erstaunlicherweise lohnt es sich für deutsche Autohersteller trotzdem, die Fahrzeuge zu diesen Preisen zu verkaufen.
Re-Importeure kaufen diese ins Ausland exportierten Neufahrzeuge zu den dortigen Preisen auf und bieten sie nach entsprechender Versteuerung in Deutschland zum Verkauf an. Der Verkaufspreis beim deutschen EU-Händler liegt zwischen 10 und 25 % unterhalb dessen eines deutschen Vertragshändlers.
Dank EU-einheitlicher Regelungen weichen EU-Fahrzeuge in der Bauart nicht mehr voneinander ab, so dass keine kostspieligen Umbauten erforderlich sind. Die Werksgarantie gilt heutzutage ohnehin europaweit und alle Vertragswerkstätten sind verpflichtet, die regelmäßigen Inspektionen durchzuführen.
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Der Kauf eines neuen Autos bereitet schon im Vorfeld viel Freude und Aufregung, egal, ob es sich um ein Neu- oder ein Gebrauchtfahrzeug handelt. Mit Eifer werden die Kleinanzeigen in Tageszeitungen und Anzeigenblättern durchstöbert und so manches Inserat klingt besonders reizvoll. Vielleicht ist sogar eins dabei, das absolut traumhaft klingt und sofort eine gewisse Euphorie auslöst. Stellt sich bei einem ersten Anruf heraus, dass das Auto auch noch nicht verkauft ist, sich aber schon einige Interessenten gemeldet haben, die in den nächsten Stunden zur Besichtigung kommen wollen, steigt die Euphorie und der Wunsch, den anderen Kaufinteressenten zuvor zu kommen, erheblich an. Genau das ist die Stimmung, in der jeder gerne bereit ist, einige gravierende Fehler zu machen.
Es beginnt damit, dass die Besichtigung des Fahrzeuges sehr unkritisch ausfällt, was dazu führen kann, dass Mängel schnell übersehen werden. So mancher Schönheitsfehler wird unter Umständen gerne in Kauf genommen, weil man unbedingt dieses Auto haben möchte. Da Verkäufer diese Stimmung bei Interessenten kennen, heizen sie sie noch an, indem sie das Auto so positiv, wie möglich darstellen und Mängel herunterspielen. Der Versuch, vielleicht ein wenig über den Preis zu verhandeln, wird dann damit beantwortet, dass der genannte Preis schon das absolute Limit ist und noch genügend andere Interessenten angerufen hätten, die in den nächsten Stunden kämen, um das Auto zu besichtigen. Die richtige Reaktion wäre in einem solchen Fall Gelassenheit und Zurückhaltung, um nicht am Ende das Nachsehen zu haben. Es wäre sicherer, die Kaufentscheidung noch einmal zu überdenken und auf den nächsten Tag zu verschieben.
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…und ab dafür. Ab jetzt kommen hier endlich unsere Blogbeiträge zum Thema Auto.
Viele Grüße
Euer WiSpNet-Team
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