Es ist bequem, beim Kauf eines Neuwagens gleich das bisherige Auto in Zahlung zu geben. So muss nicht erst langwierig nach einem Käufer gesucht werden, der bereit ist, einen Preis zu bezahlen, der den eigenen Vorstellungen entgegen kommt. Die Schaltung von Inseraten in Zeitungen und Internetbörsen ist zeitaufwändig und unter Umständen mit Kosten verbunden. Eine vielleicht große Anzahl von Anrufen und Fahrzeugbesichtigungen kann lästig und unbequem sein. Dagegen ist es doch sehr einfach, das Auto dem Händler anzubieten. Schließlich hat dieser ein Interesse, einen Neuwagen zu verkaufen und wird daher gerne bereit sein, das bisherige Auto zu einem fairen Preis aufzukaufen. Tatsächlich bieten Autohäuser bei der Inzahlungnahme oft sehr gute Kaufpreise an. Geht es aber dann darum, für den Neuwagenpreis einen Rabatt auszuhandeln, werden sie dem Käufer immer entgegenhalten, dass bereits jedes mögliche finanzielle Entgegenkommen für den Kaufpreis des Gebrauchtwagens ausgereizt sei. Davon sollte man sich als Käufer jedoch nicht beeindrucken lassen. Der Händler hat ein Interesse, das Neufahrzeug zu verkaufen. Gleichzeitig wird er sich bemühen, auch das gebrauchte Fahrzeug noch zu einem guten Preis weiter zu geben und möglichst an beiden Geschäften zu verdienen. Wer beharrlich handelt, hat daher trotz Inzahlungnahme immer die Chance auf einen zusätzlichen Preisnachlass.
Schwierig gestalten sich die Verhandlungen nur dann, wenn es sich bei dem Neufahrzeug um einen Fahrzeugtyp handelt, der sehr beliebt ist und gute Verkaufszahlen schreibt. In diesem Fall wird der Händler kein Interesse haben, besondere Preisnachlässe zu gewähren. Es lohnt sich dann in jedem Fall, das gebrauchte Auto auf dem freien Markt zu verkaufen.
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