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Toyota wird immer beliebter

Was die diesjährige Tokioter Automesse kaum widerspiegelt, ist der Erfolg, den Toyota in diesem Jahr in Deutschland hatte. Denn selten waren die Hallen so leer wie in diesem Jahr. Ein Grund hierfür ist natürlich auch die Weltwirtschaftskrise, die auch vor den Autobauern nicht haltgemacht hat. Der zweite Grund ist aber sicherlich in Japan selbst zu suchen. Denn die nachkommende Generation hat wenig Interesse für das Fortbewegungsmittel Nummer 1.

Die japanische Jugend befasst sich lieber mit iPods und Unterhaltungselektronik als mit Autos. Klar, auf den Straßen in Japan ist es so voll, dass man sich hierzulande dieses Verkehrsaufkommen trotz genügend eigener Pkw auf der Straße kaum vorstellen kann. Gerade Tokio beispielsweise kollabiert bald aufgrund der vielen angemeldeten Kfz, die die Straßen bevölkern. Da nützt bald auch das ausgeklügelte Verkehrsnetz nichts mehr. Da wundert es nicht, dass die Absatzzahlen für Pkw in Japan immer weiter heruntergehen. Ganz anders in Deutschland. Denn gerade Toyota hat von der Abwrackprämie profitiert. Man kann davon ausgehen, dass die japanischen Marken insgesamt einen Marktanteil von um die 11 Prozent in Europa verbuchen. Rechnet man einmal die Zahlen dagegen, die die europäischen Autos in Japan ausmachen, so ist dies lediglich ein Bruchteil von um die 4 Prozent. Aber auch die Gründe liegen letztlich auf der Hand. Immer wieder findet man japanische Pkw ganz weit oben in der Pannenstatistik, wohingegen sich europäische Fabrikate eher im Mittelfeld aufhalten. Die japanischen Autos, allen voran Toyota, sind schlicht und ergreifend gute Fahrzeuge. So strebt Toyota auch ohne die inzwischen eingestellte Abwrackprämie einen Marktanteil von um die 11 Prozent für Europa an.

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